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380 kV-Höchstspannungsleitung

In den letzten 30 Jahren wurde die Erzeugung erneuerbare Energien stark vorangetrieben. Die Überlegungen zur Gestaltung des Netzes für erneuerbare Energie stehen ganz am Anfang. Dies gilt sowohl für die eigentliche Übertragungstechnik als auch für die Speicherung des Stromes und die Steuerung des Stromverbrauches. Was jetzt an Planungen vorgelegt wird, wurde hinter verschlossenen Türen erarbeitet und ist weder für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch für unabhängige Experten nachvollziehbar. Hardegsen ist zur Zeit die geplante Höchstspannungstrasse Wahle - Mecklar betroffen.

Erörterungstermin für den Abschnitt C

Vom 6. - 8. Juni fand in der Jugendherberge Göttingen der Erörterungstermin zum Abschnitt C statt. Dabei entstand bei den Vertreter_innen der Stadt, der Bürgerinitiative und des Naturschutzes nicht der Eindruck, dass ihre Bedenken gegen den Verlauf westlich von Gladebeck, Harste und Lenglern ernst genommen wurden, auch wenn seitens der Antragstellerin am zweiten Tag der Koordinator für den Bereich Naturschutz gegen eine Dame ausgetauscht wurde, die von Beleidigungen absah.
Die Netzbetreiber TenneT und Avacon sind zu einer Mitnahme der 110 kV-Leitung auf dem neuen Gestänge auf den Osttrassen nicht bereit. Wer dieses zu entscheiden hat war nicht klärbar und das NLStBV als Genehmigungs-behörde sich am Montagnach-mittag über den Gegenstand des Verfahrens nicht im Klaren.
Das offizielle Protokoll kann unter der Mailadresse bestellt werden:
Elke.Koop@nlstbv.niedersachsen.de

Bauern brechen Gespräche ab

Nachdem die Fa. TenneT ihre Zusagen für die Entschädigungen der GrundstückseigentümerInnen im Bereich des Erdkabels im Abschnitt CO2 zurückgezogen hat, hat das Landvolk Göttingen die Gespräche abgebrochen.
HNA-Artikel vom 11. Dezember 2015

Genehmigungsbehörde zum Stand des Verfahrens

4. Dezember 2015
Auf Anfrage von Dr. Roy Kühne MdB antwortet die Genehmigungsbehörde, dass TenneT im Moment die Gegenäußerungen zu den Einwendungen erarbeitet, die dann auf dem Erörterungstermin noch einmal diskutiert werden soll.
Der Erörterungstermin wird dann ortsüblich bekannt gemacht.
Lesen Sie die komplette Antwort der Genehmigungsbehörde als pdf.

Naturschutzfachliche Diskussion zum Abschnitt C01

Am 12. November 2015 fand eine ganztägige naturschutzbezogene Diskussion zu der geplanten 380 kV-Freileitung in der Planfeststellungsbehörde in Hannover statt. Methodische und inhaltliche Bedenken zur im Planfeststellungsverfahren beantragten Trasse wurden gegenüber Vertretern der Planungsträgerin von Dipl.-Biologin Mareike Schneider, Prof. Dr. Michael Mühlenberg und Dr. Hermann Hondong vorgetragen. Eine Annäherung der Standpunkte konnte an keiner Stelle erreicht werden. Wie aufgrund des Verfahrensstandes und der Haltung der Planungsträgerin zu erwarten, verlief die Erörterung wenig konstruktiv und ergebnisoffen.

Mögliche rechtliche Schritte

17. November 2015
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG des
BUND Landesverband Niedersachsen, Kreisgruppen Northeim und Göttingen,
Stadt Hardegsen,
NABU Landesverband Niedersachsen, Kreisgruppe Northeim, Ortsgruppe Northeim
Bürgerinitiative Mensch und Milan, Gladebeck

Kritik an geplantem Verlauf der 380 kV-Leitung Wahle-Mecklar - Abschnitt C01
Austausch über mögliche rechtliche Schritte gegen die geplante Westtrasse zwischen Hardegsen und Holtensen

Warnung

25. Oktober 2015
Verhandlungen über Grunddienstbarkeiten und Wegenutzungsrechte mit der Fa. TenneT
Warnhinweisen der Bürgerinitiativen "Pro Erdkabel Bad Gandersheim / Kreiensen" und "Südkreis" als pdf heunterladen
Pressemitteilung der Bürgerinitiative "Pro Erdkabel Bad Gandersheim / Kreiensen vom 21. September 2015

Behörden interner Abstimmungsversuch

8. September 2015
Auf Einladung der Genehmigungsbehörde findet in Hardegsen ein Abstimmungstermin zwischen der Genehmigungsbehörde, der Trägerin der Landesplanerischen Feststellung, der Fa. TenneT, der Städte Hardegsen und Göttingen, dem Flecken Bovenden und den Landkreisen Northeim und Göttingen mit anschließender Bereisung der Trassenvarianten statt.
Die Trägerin der Landesplanerischen Feststellung stimmt zu, dass über die von TenneT beantragten Abweichungen von der Landesplanerischen Feststellung im Planfeststellungsverfahren entschieden wird. Bezüglich des Trassenverlaufes bleiben alle Parteien bei ihren Positionen.

Aufruf zu Einwendungen

im Planfeststellungverfahren, Abschnitt C (Umspannwerk Hardegsen bis Landesgrenze)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Planfeststellungsunterlagen für den Abschnitt C liegen vom 21. April bis zum 20.05.2015 im Bürgerbüro der Stadt Hardegsen aus.
Öffnungszeiten:
Montag 8:00 - 16:30 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Freitag 8:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag 8:00 - 18:00 Uhr
Bis zum 03.06.2015 haben wir Zeit Einwendungen zu schreiben oder können diese bei der Stadtverwaltung zu Protokoll geben.
Wenn Ihre Einwendung Aussicht auf Erfolg haben soll, muss sie gründlich, mit den vorliegenden Unterlagen, abgestimmt und konkret formuliert werden. Eine persönliche Betroffenheit ist genauso wichtig wie vertiefte Informationen zu Landschaftsbild und Erholung, Tieren und Pflanzen, Boden und Klima.
Lassen Sie sich durch die hohe Seitenzahl nicht irritieren, sondern sehen Sie sich zumindest den Bereich Hardegsen genau an.
Wenn nicht Sie, wer sonst kennt sich hier besonders gut aus?
Es ist sinnvoll auch uns Ihre Einwendungen zuzuleiten, damit wir wesentliche Erkenntnisse in unsere Stellungnahme einbauen können. Das Prinzip: „vier Augen sehen mehr als zwei“ gilt besonders bei Großprojekten. Aus den von uns gemachten Einwendungen kann eine Klage entstehen, die unsere Region lebenswerter erhält.

Info-Veranstaltung in Gladebeck
in Kooperation mit der Bürgerinitiative Mensch und Milan, Gladebeck
18. Mai 2015, 19:00 Uhr
Gasthaus Zum Krug, Gladebeck
mit Informationen zum
- Verfahren
- den vorliegenden Planungen
- Tips zu Einwendungen
- gemeinsamen Sammeln von Informationen

Aufruf zu Einwendungen

im Planfeststellungsverfahren, Abschnitt B (Lamspringe-Hardegsen)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Planfeststellungsunterlagen für den Abschnitt B werden vom 10.06.2014 bis 09.07.2014 öffentlich ausliegen.
In dieser Zeit sind die Unterlagen während der üblichen Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung Hardegsen einzusehen. Die Unterlagen sind während der Auslegungsfrist auch über die Internetadresse http://genehmigung-lams-hard.wahle-mecklar.de zu erreichen.
Ab Beginn der Auslegung haben wir sechs Wochen Zeit Einwendungen zu schreiben oder können diese bei der Stadtverwaltung zu Protokoll geben.
Die Einwendungsfrist endet am 23.07.2014.
Wenn Ihre Einwendung Aussicht auf Erfolg haben soll, muss sie gründlich, mit den erst dann vorliegenden Unterlagen, abgestimmt und konkret formuliert werden. Eine persönliche Betroffenheit ist genauso wichtig wie vertiefte Informationen zu Landschaftsbild und Erholung, Tieren und Pflanzen, Boden und Klima.
Im Abschnitt A (Wahle-Lamspringe) umfassten die Unterlagen 9 Aktenordner mit etwa 800 Seiten. Lassen Sie sich durch die hohe Seitenzahl nicht irritieren, sondern sehen Sie sich zumindest den Bereich Ihrer Ortschaft genau an. Wenn nicht Sie, wer sonst kennt sich hier besonders gut aus?
Es ist sinnvoll auch uns Ihre Einwendungen zuzuleiten, damit wir wesentliche Erkenntnisse in unsere Stellungnahme einbauen können. Das Prinzip: „vier Augen sehen mehr als zwei“ gilt besonders bei Großprojekten. Aus den von uns gemachten Einwendungen kann eine Klage entstehen, die unsere Region lebenswerter erhält.

16. April - 28. Mai 2014: Konsultation zum Netzentwicklungsplan 2014
Den Netzentwicklungsplan finden Sie im Internet unter http://www.netzentwicklungsplan.de/netzentwicklungsplan-2014-erster-entwurf. Der Ablauf der Konsultation wird hier genauer beschrieben: http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-2014.
Zur Notwendigkeit der neuen Gleichstromautobahnen in Freileitungstechnik siehe Mail von Prof. Jarass.
Wie sich der Netzbetreiber TenneT den Verlauf und den Bau der Leitung im Korridor C "SüdLink" vorstellt, finden Sie unter http://suedlink.tennet.eu/trassenkorridore/vorschlag-trassenkorridor.html.

17.02.2014
Prof. Dr. L. Jarass: Moratorium fur Stromnetzausbau sinnvoll

8. Dezember 2013
Die Bürgerinitiative Mensch und Milan informiert auf dem Weihnachtsmarkt Gladebeck über den Stand der Planungen und sammelt 143 Unterschriften gegen die Trasse.

August/September 2013
Zur Bundestagswahl am 22. September 2013 hat die Bürgerinitiative "Mensch und Milan", Gladebeck den KandidatInnen für den Bundestag folgende Fragen gestellt:

Eine Antwort haben wir von Herrn Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) und Frau Viola von Cramon (Bündnis 90 / Die Grünen) erhalten, Herr Dr. Roy Kühne (CDU) hat nicht geantwortet.

12.2.2013, 19.30 Uhr
Gasthaus "Zum Krug", Hauptstr., Gladebeck
Öffentliche Sitzung der Ortsräte Gladebeck und Asche zum Begehren von Tennet die 380kV-Leitung entgegen der landesplanerischen Feststellung am und über den Gladeberg zu bauen

14.9.2012
Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative "Pro Erdkabel Bad Gandersheim - Kreiensen"
Netzausbau der 380kV-Stromleitung - auf Kosten der Bürger? Wo stehen wir nach 5 Jahren Planung
Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Stand der 380kV-Stromleitungen in Südniedersachsen.

31.5.2012
Die Bundesregierung veröffentlich den neuen Netzausbauplan, der eine weitere Höchstspannungsleitung im Bereich Hardegsen vorsieht.

30.5.2012: Scoping-Termin zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS). Die UVS ist Teil der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren.

26.3.2012
Tennet veröffentlicht Planungskorridor im Internet.

23.12.2011:
Die gemeinsame Dialog-Offensive zum Netzausbau der Deutschen Umwelthilfe und der Deutschen Energie Agentur ist gescheitert.

30.11.2011:
Die Landesplanerische Feststellung wurde veröffentlicht und ist im Internet abrufbar.

24.10.2011:
Tennet beginnt mit der Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren

Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens

Am Freitag, den 12. August 2011 hat der nds. Minister für Landwirtschaft Gerd Lindemann das Ergebnis des Raumordnungs-verfahrens für die Höchst-spannungstrasse Wahle - Mecklar bekannt geben. An dem schriftlichen Ergebnis wird zur Zeit noch gearbeitet. Auf der Presse-konferenz wurde klar: HGÜ (Gleichstromtechnik, die gesund-heitsgefährdende magnetische Wechselfelder vermeidet) soll es nicht geben und Erdkabel in Niedersachsen auch nur für Göttingen.
Für den Bereich nordöstlich des Umspannwerkes Lutterhausen gibt es nur einen Trassenvorschlag. Südlich des Umspannwerkes gibt es verschiedene Untervarianten Auf Nachfrage erklärte Frau Worch, von der Regierungsvertretung Braunschweig, dass sie sich hier für die östliche Variante entschieden haben, weil es so zu weniger Konflikten mit dem FFH-Gebiet “Weper, Gladeberg, Aschenburg” (europäisches Naturschutzsystem) kommt. Daher soll die Trasse zunächst entlang der jetzigen 220 kV-Trasse nach Süden laufen, zwischen Hevensen und Gladebeck hindurch, östlich von Gladebeck nach Süden und dann Richtung Autobahn schwenken. Hier schließt dann das Erdkabel im Bereich Göttingen an.

Die Kommunalwahl ist eine Gelegenheit die Politiker zu befragen, wie sie und ihre Parteien zu der geplanten Höchstspannungstrasse stehen. Sind sie für die kurzfristig billigste Lösung oder wollen sie mit der Höchstspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) in der Erde eine moderne, menschen- und umweltfreundliche Technik, die sich über die Lebenszeit der Leitung rechnen wird?

Was wurde im Raumordnungsverfahren beantragt?

Im Rahmen der Hardegser Umwelttage informierten am 17. Mai 2011 Feodor Hagendorff und Ulrike Berghahn vom Umweltbeirat Hardegsen sowie Jens Kurdum von der Bürgerinitiative Bad Gandersheim / Kreiiensen über die geplante 380kV-Höchstspannungsleitung Wahle - Mecklar, die aus dem Landkreis Peine u.a. über Lutterhausen, Hevensen und Gladebeck in die Nähe von Bad Hersfeld, Hessen führt.

Was folgt daraus?

Eine Leitungstrasse, von der weder Mensch noch Tier noch Pflanze oder Landschaftsbild existenziell betroffen wäre, ist unser stark beanspruchten Landschaft nicht zu finden.Wenn neue Leitungen gebaut werden, müssen diese in einer menschen- und naturverträglichen Technik gebaut werden. Das ist nach dem Stand der Technik über Strecken von mehreren hundert Kilometer die Gleichstromtechnik in Erdverkabelung.
Wenn wirklich gebaut wird, müssen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort be- und geachtet werden.

Die Bundesregierung (und die großen Energieversorger) ziehen leider andere Konsequenzen und wollen auf die Kritik der Bürgerinnen und Bürger mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (Nabeg) antworten. Nach diesem Gesetzentwurf soll die BürgerInnenbeteiligung nach Bonn verlagert und die Kommunen, die z.Zt. den Widerstand gegen die Höchstspannungsleitung mittragen, sollen bis zu 40.000 € für jeden Qudratmeter erhalten, die durch ihr Gebiet läuft.
Hier finden Sie Stellungnahmen zum Netzausbaubeschleunigungsgesetz:
- Auswirkungen auf die Landwirtschaft
- Stellungnahme der Bürgerinitiativen entlang der geplanten Höchstspannungsleitung Wahle - Mecklar

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